Kindercoaching erklären: Was du deinem Kind sagen kannst

Einleitung: Wenn du nicht weißt, wie du es sagen sollst

Vielleicht kennst du diesen Moment.
Du hast dich schon ein bisschen mit Kindercoaching beschäftigt, suchst seit einer Weile und bist nun hier gelandet.
(Schön, dass du hier bist. 💜)
Vielleicht hast du gelesen, was es ist.
Vielleicht spürst du auch schon länger, dass dein Kind gerade Unterstützung gebrauchen könnte.

💭Und dann kommt dieser eine Gedanke:
Wie erkläre ich meinem Kind das jetzt, ohne dass es denkt:
Mit mir stimmt etwas nicht?

Kindercoaching erklären klingt erstmal einfach.
Bis du vor deinem eigenen Kind stehst und merkst:
Ich möchte ehrlich sein.
Ich möchte mein Kind nicht überreden.

Aber ich möchte es auch nicht so groß machen, dass es sich plötzlich komisch, falsch oder beobachtet fühlt.

Gerade bei hochsensiblen Kindern kann das schnell passieren.
Sie hören nicht nur deine Worte.
Sie hören auch deinen Ton.
Sie spüren deine Unsicherheit.
Und manchmal machen sie aus einem Satz wie
„Du gehst jetzt ins Coaching“ innerlich sofort: „Ich bin ein Problem.“

UFFF!

Genau das darf dieser Artikel verhindern mit Worten, die du wirklich sagen kannst.
Zwischen Zähneputzen, Jacke anziehen und dem ganz normalen Familienalltag.


Hochsensibiltät bei Kindern, Coch für hochsensible
Hochsensibiltät bei Kindern, Coch für hochsensible

Warum deine Worte vor dem Kindercoaching so wichtig sind

Kinder möchten verstehen, was mit ihnen passiert.
Und sie möchten spüren:
Bin ich hier sicher?
Geht es hier um mich als Mensch?
Oder geht es darum, dass ich anders werden soll?

Besonders hochsensible Kinder nehmen solche Zwischentöne oft sehr genau wahr.
Wenn Coaching wie eine Strafe klingt, machen sie innerlich dicht.
Wenn es klingt wie „Da schaut jemand, was mit dir los ist“, fühlt es sich schnell nach Reparatur an.
Und genau das ist Kindercoaching nicht.

Es geht nicht darum, dein Kind zu verbessern.
Es geht nicht darum, dass es endlich richtig fühlt, richtig reagiert oder besser funktioniert.
Es geht darum, dass dein Kind sich selbst besser verstehen darf.
Was ist mir zu viel? Was tut mir gut?
Was hilft mir, wenn meine Gedanken laut werden?
Was kann ich tun, wenn Gefühle Wellen schlagen?
Was macht mich stark?

Das sind Fragen, die im Kindercoaching Raum bekommen dürfen.
Und vielleicht ist das schon der wichtigste Satz für dein Kind:
„Du gehst nicht ins Coaching, weil mit dir etwas falsch ist. Du darfst dort herausfinden, was dir gut tut.“


Was Kindercoaching ist und was es nicht ist

Kindercoaching ist kein Ort, an dem jemand dein Kind analysiert.
Es ist keine Strafe.
Keine Konsequenz nach einem Wutanfall.
Kein „Jetzt muss dir mal jemand erklären, wie du dich richtig verhältst.“

Kindercoaching ist eher ein sicherer Raum zum

  • Sortieren,
  • Ausprobieren und
  • Verstehen.

Ein KinderCoach begleitet dein Kind dabei, eigene Wege zu finden: ohne Druck und vor allem ohne Bewertung.
Sondern mit Fragen, Bildern, kreativen Ideen und kindgerechten Tools. 
Und mit einer klaren Haltung:
Jedes Verhalten hat einen guten Grund und du bist richtig so wie du bist.


Manchmal geht es um Gefühle.
Manchmal um Schule.
Manchmal um Freundschaften.
Manchmal um Selbstwert.
Manchmal um dieses große innere „Ich weiß nicht, was mit mir los ist, aber alles fühlt sich zu viel an.“
Und manchmal geht es erstmal nur darum, anzukommen.
Das darf leicht beginnen.


Bevor es losgeht: Dein Kind darf mich erst kennenlernen

KinderCoach Denise Piecha im Online-Kindercoaching für hochsensible Kinder

Bevor ihr euch als Familie für das Kindercoaching entscheidet, darf dein Kind mich in einem Kennenlerngespräch über Zoom erleben.

Das bedeutet: Dein Kind wird nicht einfach in ein fremdes Coaching geschoben.
Es darf mich erst einmal sehen.
Es darf hören, wie ich spreche.
Es darf spüren, wie sich dieses Setting anfühlt.
Und es darf merken: Muss ich hier sofort etwas leisten? Oder darf ich einfach erstmal da sein?

Dieses Kennenlernen findet im gleichen Rahmen statt wie später auch das Coaching. Online über Zoom.

Für viele Kinder ist das hilfreich, weil sie in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können.
Im eigenen Zimmer. Am eigenen Tisch.
Vielleicht mit Kuscheltier neben sich.
Vielleicht mit Stift in der Hand.
Vielleicht auch erstmal halb versteckt hinter der Kamera.
Auch das ist okay.

Das Kennenlerngespräch ist kein Test.
Kein Vorstellungsgespräch.
Kein Moment, in dem dein Kind beweisen muss, dass es Coaching braucht.

Es ist ein erstes vorsichtiges Schauen:
Passt das für mich? Fühlt sich das okay an?
Kann ich mir vorstellen, mit Denise zu sprechen, zu malen, zu bauen oder Dinge zu sortieren?

Allein dieses Wissen kann schon viel Druck rausnehmen.


Was passiert im Kindercoaching konkret?

Ablauf im Online-Kindercoaching, Kind auf Coaching vorbereiten

In der ersten Stunde geht es meistens darum, sich ein bisschen kennenzulernen.
Ich schaue mit deinem Kind:
Was magst du? Was magst du gar nicht so gerne?
Was kannst du gut? Was interessiert dich? Was ist dir wichtig?
Und wo könnte unser gemeinsamer Weg vielleicht hingehen?

Dabei muss dein Kind nicht einfach nur an einem Tisch sitzen und schwere Fragen beantworten.

  • Manche Kinder reden gerne. Dann reden wir. 
  • Manche Kinder malen lieber. Dann malen wir. 
  • Manche Kinder bauen mit Lego. Dann bauen wir. 
  • Manche Kinder mögen das Whiteboard. 
  • Andere brauchen Kissen, Geschichten, kleine Bilder oder Gefühlemonster, um ins Gespräch zu kommen. 
  • Und manche Kinder sagen am Anfang erstmal wenig.
    Auch das ist in Ordnung. 

Dein Kind muss nicht in eine Methode passen.
Die Methode darf zu deinem Kind passen.
Ich schaue also immer:
Was liegt diesem Kind? Was fühlt sich leicht genug an?
Womit kann es sich zeigen, ohne sich bloßgestellt zu fühlen?

Denn Kindercoaching funktioniert nicht darüber, dass ein Kind „richtig mitmacht“.

Es funktioniert darüber, dass ein Kind Vertrauen zu mir fassen darf.


Was du deinem Kind sagen kannst, wenn du Kindercoaching erklärst

Vielleicht brauchst du jetzt keine lange Erklärung.
Vielleicht brauchst du einfach ein paar Sätze, die du in deinem Alltag wirklich sagen kannst.

Nutze dafür auf jeden Fall deine eigenen Worte ich mag dich hier einfach etwas inspirieren und Bilder mitgeben.

( Du kannst "viel los" mit "viel Gefühl, viel Ärger, viel Wut oder viel Aufregnung" ersetzen.
So eben wie ihr im Alltag auch darüber sprecht.
Und je nach Kind können manche besser mit Vergleichen/Bildern , dann kann ich ein Gefühlsdetektiv sein oder eine Gefühlsforscherin,
eine Stressbändigerin oder eine Monsterfreundin sein...)

Wenn dein Kind fragt: Warum soll ich Denise kennenlernen?

Für jüngere Kinder kannst du sagen:
„Denise ist jemand, die mit Kindern schaut, was ihnen gut tut, wenn innen ganz viel los ist.
Du darfst sie erstmal kennenlernen und schauen, wie du sie findest.“

Für Kinder im Grundschulalter kann es so klingen:
„Du weißt ja, manchmal ist bei dir innen ganz schön viel los.
Und manchmal wissen wir beide nicht sofort, was dann hilft.
Denise kennt sich mit Kindern aus, die viel fühlen und viel wahrnehmen.
Du darfst sie erstmal kennenlernen und mit ihr zusammen schauen, was dir gut tut.“

Für Jugendliche darf es klarer und weniger kindlich sein:

„Es geht nicht darum, dass dich jemand analysiert.
Denise ist auch kein Arzt.
Du darfst Denise erstmal kennenlernen und schauen, ob du dir vorstellen kannst, mit ihr zu sprechen oder Dinge zu sortieren.
Du entscheidest mit, ob sich das für dich passend anfühlt.“

Wenn dein Kind fragt: Bin ich krank?

Dann braucht dein Kind eine klare Antwort.
Kinder merken es sofort, wenn du rumschwimmst, oder ausweichst.

Du kannst sagen:
„Nein, du bist nicht krank. Und mit dir ist nichts falsch.
Coaching ist eher ein Ort, an dem du dich selbst besser kennenlernen kannst.
Du darfst dort herausfinden, was dir gut tut, wenn Gefühle, Gedanken oder Situationen schwer werden.
Wie eine kleine Schatzkiste, in der ihr sammelt, was dir hilft.“


Dieses Bild mit der Schatzkiste ist oft hilfreich.

„Im Coaching schaut ihr gemeinsam, was schon in dir steckt und was dir helfen kann, wenn alles zu viel wird.

Wie eine kleine Schatzkiste mit Ideen, Bildern, Mut-Sätzen oder Dingen, die sich für dich gut anfühlen.“.

Wenn dein Kind fragt: Ist das Therapie?

Dann darfst du klar antworten, ohne Therapie schlecht zu machen.
Du kannst sagen:
„Nein, das ist Coaching. Therapie und Coaching sind beides Orte, an denen Menschen Unterstützung bekommen können.
Bei Denise geht es darum, dass du dich selbst besser kennenlernen darfst.
Ihr sammelt zusammen wie in einer kleinen Schatzkiste,
was dir hilft, wenn Gefühle, Gedanken oder Situationen schwer werden.“


Und wenn dein Kind weiterfragt, kannst du ergänzen:
„Therapie ist oft dann da, wenn jemand über längere Zeit sehr belastet ist und besondere Begleitung braucht.
Coaching ist eher ein Raum zum Sortieren, Ausprobieren und Verstehen.
Beides ist nicht schlimm. Für uns passt gerade erstmal das Kennenlernen mit Denise.“

Wenn dein Kind sagt: Ich will aber nicht über mich reden

Dann kannst du sagen:
„Das musst du auch nicht. Du darfst Denise erstmal kennenlernen.
Manche Kinder reden, manche malen, manche bauen etwas oder hören erstmal zu.
Ihr findet zusammen heraus, was für dich passt.“

Dieser Satz ist besonders wichtig.
Denn viele Kinder haben Angst, dass sie im Coaching sofort alles erzählen müssen.
Über Schule. Über Wut. Über Streit.
Über Dinge, die ihnen peinlich sind. Aber Vertrauen braucht Zeit.
Und dein Kind darf wissen: Es muss sich nicht auf Knopfdruck öffnen.

Meine wichtigste Devise:
Alles kann, nichts muss.
Und genau damit komme ich oft viel weiter als wenn ich ein Muss voraussetze.
Denn der Druck geht raus und die Möglichkeit für Vertrauen und Bindung tritt viel schneller ein und

somit die Chance zu reden.


Was bleibt zwischen deinem Kind und mir?

Auch diese Frage ist für viele Kinder wichtig.

Vielleicht fragt dein Kind nicht direkt:
„Erzählst du Mama und Papa dann alles?“

Aber innerlich kann genau diese Sorge da sein.
Deshalb erkläre ich den Kindern:
„Alles, was wir hier besprechen, bleibt erstmal hier bei uns.
Wenn ich mal eine Frage habe, die ich mit Mama oder Papa besprechen möchte oder besprechen muss,
dann frage ich dich vorher, ob das für dich in Ordnung ist.“

Das erkläre ich auch den Eltern.
Denn natürlich brauchst du als Mama oder Papa Orientierung.
Du möchtest wissen, wie es deinem Kind geht.
Du möchtest verstehen, was ihr als Familie vielleicht anders machen könnt.


Wenn ich mir Sorgen um die Sicherheit deines Kindes mache, bespreche ich das natürlich mit euch Eltern:
so achtsam und transparent wie möglich.

Und gleichzeitig braucht dein Kind einen geschützten Raum.
Beides darf zusammenkommen. Vertrauen fürs Kind. Orientierung für die Eltern.
Und ein klarer Rahmen, damit niemand das Gefühl hat, es wird heimlich über jemanden gesprochen.


Bitte kündige Kindercoaching nicht im Streit an

Jetzt einmal ganz ehrlich.
Der ungünstigste Moment, um Kindercoaching anzukündigen,
ist oft genau der Moment, in dem es dir auf der Zunge liegt.

  • Dein Kind schreit.
  • Du bist müde.
  • Der Tag war lang.
  • Vielleicht liegen Schuhe im Flur, die Zahnbürste wurde nicht benutzt und irgendwo ist gerade ein inneres Gewitter losgebrochen.

Und plötzlich rutscht ein Satz raus wie:
Siehst du, genau deshalb gehen wir zu Denise.“

UFFF!

 

 Falls dir so etwas schon passiert ist:
Atme. Du bist nicht die erste Mutter, der im Sturm ein Satz rausrutscht,
den sie später gern wieder einsammeln würde.

Aber für dein Kind kann so ein Satz klingen wie:
Coaching ist eine Strafe. Ich bin falsch.
Ich bin schuld, dass Mama nicht mehr kann.

Deshalb ist es besser, das Kindercoaching in einem ruhigen Moment anzusprechen.
Vielleicht so:
„Ich habe überlegt, dass wir Denise kennenlernen könnten. Nicht, weil du falsch bist.
Sondern weil manche Dinge gerade schwer sind und wir schauen können, was dir und uns helfen kann.“

Das ist ein ganz anderer Boden. Weicher. Sicherer. Und für viele Kinder viel leichter anzunehmen.


Und wenn mein Kind nicht will?

Auch das darf sein.
Nicht jedes Kind ruft begeistert:
Juhu, Kindercoaching über Zoom, endlich!“
(Nur die, die mich vorher schon kannten... Qualitätssiegel Kind!😉)

Naja gut. Wahrscheinlich eher wenige.

  • Manche Kinder sind vorsichtig.
  • Manche sagen erstmal Nein.
  • Manche wollen nicht mit fremden Erwachsenen sprechen.
  • Manche haben Sorge, dass sie etwas falsch machen könnten. 

Dann hilft meist nicht: mehr erklären.
Dann hilft eher: Druck rausnehmen.
Du kannst sagen:
„Ich verstehe, dass du da erstmal keine Lust drauf hast.“
Oder:
„Du musst heute noch nichts entscheiden.“
Oder:
Du kannst Denise erstmal kennenlernen. Danach schauen wir gemeinsam, wie es für dich war.“

Das ist ein wichtiger Unterschied.
Dein Kind muss nicht sofort Ja zum ganzen Coaching sagen.
Es darf erstmal Ja zu einem Kennenlernen sagen.
Und manchmal ist genau das der kleine erste Schritt, der möglich ist.


Bin ich als Mama schuld, wenn mein Kind Coaching braucht?

Vielleicht fragst du das nicht laut.

Aber vielleicht sitzt diese Frage irgendwo in dir.
Habe ich etwas falsch gemacht?
Hätte ich früher anders reagieren müssen?
Ist mein Kind so belastet, weil ich nicht genug geschafft habe?

Ich möchte dir sagen: Kindercoaching ist keine Schuldfrage.
Es bedeutet nicht, dass du versagt hast.
Es bedeutet nicht, dass dein Kind falsch ist.
Es bedeutet nicht, dass bei euch alles schlimm ist.

Es bedeutet eher:
Ihr merkt, dass manche Themen gerade zu groß sind, um sie immer nur zwischen
Abendbrot, Schulranzen, Tränen und müden Nerven zu tragen.

Manchmal braucht ein Kind einen eigenen Ort.
Einen Ort, an dem es nicht Tochter, Sohn, große Schwester, kleiner Bruder, Schulkind oder Familienmitglied sein muss.
Sondern einfach Kind. Mit allem, was gerade da ist.
Und manchmal braucht auch eine Familie jemanden, der von außen ruhig mitschaut.
Das ist keine Schwäche. Das ist Fürsorge.


Du brauchst keine perfekte Erklärung

(By the way: die habe ich oft auch nicht.)

Vielleicht ist das die wichtigste Entlastung zum Schluss:
Du brauchst keine perfekte Erklärung.
Du brauchst keinen pädagogisch geschliffenen Satz.
Du brauchst keine Fachbegriffe.
Du brauchst auch kein langes Familienmeeting mit ernster Stimme.

Du brauchst einen ruhigen Moment. Ehrliche Worte.
Und die klare Botschaft:
Du bist nicht falsch. Du bist nicht krank. Du darfst Unterstützung bekommen.

Vielleicht reicht für den Anfang dieser Satz:
„Denise ist jemand, die Kindern hilft, sich selbst besser zu verstehen.
Du darfst dort herausfinden, was dir gut tut, wenn innen oder außen viel los ist.“

Und wenn dein Kind danach nur nickt, schweigt oder sagt „Ich weiß nicht“, dann ist das okay.
Manchmal beginnt Vertrauen ganz leise mit dem Gefühl: Ich muss hier nicht anders sein, als ich bin.


Wenn ihr das Kindercoaching kennenlernen möchtet

Vielleicht spürst du beim Lesen, dass dein Kind einen eigenen Ort gebrauchen könnte.
Einen Ort, an dem es sich selbst besser verstehen darf.
Einen Ort, an dem Gefühle, Gedanken, Schule, Freundschaften oder Selbstwert in Ruhe angeschaut werden können.
Einen Ort, der nicht nach Reparatur klingt, sondern nach:
Wir schauen gemeinsam, was dir gut tut.

Dann kann ein Kennenlerngespräch ein erster kleiner Schritt sein als ruhiges Schauen:
Passt das für mein Kind? Fühlt sich das für uns stimmig an?
Kann hier Vertrauen entstehen?

Und genau damit darf es beginnen.

FAQ: Häufige Fragen zum Kindercoaching

  • Ist Kindercoaching das Gleiche wie Therapie?
    Nein. Kindercoaching ist keine Therapie und ersetzt keine therapeutische oder medizinische Begleitung.
    Im Coaching geht es darum, dass dein Kind sich selbst besser kennenlernen und alltagstaugliche Werkzeuge für Gefühle,
    Gedanken, Stress oder schwierige Situationen finden darf.

  • Muss mein Kind im Kindercoaching über alles sprechen?
    Nein. Dein Kind muss nichts erzählen, was es nicht erzählen möchte. Manche Kinder reden viel.
    Andere malen, bauen mit Lego, nutzen das Whiteboard, hören Geschichten oder brauchen erstmal Zeit zum Ankommen.
    Das ist völlig in Ordnung.

  • Wird nach dem Kindercoaching alles an die Eltern weitergegeben?
    Nein, nicht einfach alles. Dein Kind soll Vertrauen haben dürfen.
    Was im Coaching besprochen wird, bleibt erstmal im geschützten Raum.
    Wenn etwas mit Mama oder Papa besprochen werden sollte, wird das vorher mit deinem Kind abgestimmt.
    Und vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft für dein Kind:
    Du bist nicht falsch. Du musst nicht funktionieren. Du darfst dich selbst besser verstehen lernen.